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Verein
| Vorstand des FCE |
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1.Vorsitzender |
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Thomas Schuck |
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2.Vorsitzender |
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Ingmar Becker |
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Schriftführer |
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Michael Hahn |
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Stellv. Schriftführer (Pressewart) |
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Benno Bubel |
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Kassenwart |
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Stefan Bubel |
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Stellv. Kassenwart |
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Bertram Schuck |
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Abteilungsleiter Aktiver Fußball |
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Michael Grandjean |
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Stellv. Abteilungsleiter Aktiver Fußball |
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Armin Hahn |
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Abteilungsleiter Jugendfußball |
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Stephan Nisius |
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Stellv. Abteilungsleiter Jugendfußball |
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Bernd Thörner |
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Abteilungsleiter AH Fußball |
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Klaus Redecker |
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Stellv. Abteilungsleiter AH |
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Ludwig Luckas |
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Beisitzer |
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Leo Hettrich Alex Siegrist |
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| Förderverein des FCE |
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1.Vorsitzender |
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Christoph Scheller |
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2. Vorsitzender |
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Thomas Fries |
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Schriftführer |
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Stefan Scheller |
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Stellv. Schriftführer |
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Frederick Welsch |
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Kassenwart |
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Matthias Bubel |
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Stellv. Kassenwart |
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Nicht besetzt |
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Beisitzer |
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Alex Siegrist |
Vereinsgeschichte
1.
Geschichtliches
Der Fußballsport wurde von den heimkehrenden Soldaten des ersten Weltkrieges mitgebracht. Glaubt man der Chronik des TUS Ommersheim, so spielten 1919 die Fußballer aus Erfweiler-Ehlingen, als erster Gegner am Sportplatz an der Kallenbach. Das Ergebnis ist leider nicht bekannt, spricht man in der Chronik doch von einem hohen Sieg des Neulings aus dem Nachbardorf. Es sei noch gesagt, dass der Ball zu diesem Spiel von unserer Mannschaft mitgebracht wurde. Seit ca. 1920 wurde auf einem Wiesengelände an der heutigen Straßenecke 'Rubenheimer Straße - Weiherstraße', dort wo das Haus Tussing steht, Fußball gespielt. Der erste organisierte Verein hieß Sport-Club-Teutonia und wurde 1926 gegründet. Am 02.06.1929 trat der Verein, unter Vorsitz von Rudolf Litzenburger, der Deutschen Jugendkraft (DJK) bei. 1935 wurden jedoch alle DJK-Vereine durch eine staatliche Anordnung aufgelöst.
2.
Die Gründung des FC Erfweiler Ehlingen
1946 wollte man, nach einer über zehnjährigen Durststrecke, den Fußballsport wieder zum Leben erwecken. Von Seiten der Pfarrei war man bestrebt wieder eine DJK ins Leben zu rufen, die dann ausschließlich gegen andere DJK-Mannschaften spielen sollte. Bei den jungen Männern des Dorfes setzte sich jedoch der Standpunkt durch einen unabhängigen Verein zu gründen. Am 01.09.1946 kam es dann im Gasthaus Niklos zur Gründung des FC Erfweiler-Ehlingen. (1. Vorsitzender: August Litzenburger; 2. Vorsitzender: Edwin Litzenburger; Schriftführer: Benno Feibel; Kassenwart: Rudolf Küchler)
3.
Anfängliche Schwierigkeiten bis zur ersten Doppelmeisterschaft 1959/1960
Auf der Waldwiese wurde durch harte Arbeit der erste Sportplatz in eigener Regie angelegt. Der erste Gegner hieß damals Biesingen. Man hatte in den Anfängen mit Problemen zu kämpfen, die man heute nur belächeln kann. Zu den Spielen gelangte man zu Fuß bzw. mit dem Rad. Umkleidekabinen bzw. Waschmöglichkeiten waren nicht vorhanden, und in einem einheitlichen Sportdress konnte die Mannschaft dann erstmals im Jahr 1947 auflaufen. In dieser Zeit kam auch unter Trainer Redzimsky aus Brebach der sportliche Aufschwung. Es gab neben der ersten auch eine zweite und eine Jugend - Mannschaft.
1953 wurde unter dem damaligen ersten Vorsitzenden Reinhold Siegrist ein neuer Sportplatz 'Im Flürchen' angelegt. 'Im Flürchen' nannte man das Gebiet zwischen der heutigen Johannes-Haas- und Arnold-Rütter-Straße. Unterstützt wurde der Verein durch die Gemeinde, den Kreis, das Land und durch den Fußballtoto. Am Sportfest (28.06.1953) wurde der Platz mit dem Spiel gegen den SV St. Ingbert (1:7) eingeweiht.
Nach einigen Höhen und Tiefen konnte man für die Saison 1955/1956, wegen Spielermangels, erstmals keine Mannschaften melden. Das galt auch für die Saison 1956/1957. 1957 konnte man dann in der C-Klasse mit einer neu formierten Mannschaft in die neue Saison starten. In dieser Saison erreichte man jedoch lediglich den vorletzten Platz. Mit Herbert Becker konnte für die Saison 1958/1959 ein Fußballverrückter als Trainer verpflichtet werden. Erreichten die Mannschaften in der ersten Saison unter dem neuen Trainer schon ein sehr achtbares Ergebnis, so konnte in der Saison 1959/1960 die erste Doppelmeisterschaft errungen werden. Das Unglaubliche war geschehen, man stieg in die B-Klasse auf.
4.
Der sportliche Abstieg und der wirtschaftliche Aufschwung
Dort konnte man sich dann auch bis zur Saison 1963/1964 recht wacker schlagen. Mit dem Verkauf des Sportplatzgeländes im Sommer 1963 an die Staatl. Vermögensverwaltungsgesellschaft (zum Bau einer Wohnsiedlung), war der Verein gezwungen auf den Sportplatz in Aßweiler auszuweichen. Die Folge war der sportliche und wirtschaftliche Niedergang, und die erste Mannschaft musste am Ende der Saison in die C-Klasse absteigen.
Die Gemeinde konnte im vorderen Steinacker, in der Nähe der Schule ein Gebiet für einen neuen Sportplatz erwerben. Hier begannen im Herbst 1963 die Bauarbeiten, die im August 1964 abgeschlossen waren. Willi Becker, der Bürgermeister, übergab das neue Sportgelände dem FCE. Im ersten Spiel wurde die Mannschaft aus Bebelsheim/Wittersheim mit 3:2 besiegt.
Gerhard Brandenberger war in dieser schweren Zeit der Präsident des Vereins. Er wurde im Spätherbst 1964, von dem aus Köln zugezogenen, Willi Berger abgelöst. Mit ihm begann eine neue Ära beim FCE. Kaum hatte er den Vorsitz übernommen, wurde der Sportheimbau ins Visier genommen. Bereits am 18.06.1966 konnte aus Anlass des zwanzigjährigen Jubiläums das Sportheim eingeweiht werden. Finanziert wurde der Bau durch Eigenmittel der Gemeinde, Vorschüsse auf die Jagdpacht und einen beträchtlichen Zuschuss durch die Sportplanungskommission. Unter der Leitung von Josef Heid sen. wurde der Bau in dieser kurzen Zeit durch Eigenleistung erbaut.
Man war somit einigen Nachbarorten einen Schritt voraus und man blickte guten Mutes in die Zukunft. Willi Berger war in den darauffolgenden Jahren hoch motiviert und engagierte sich auch in der Jugendabteilung, wo er 1965 und 1966 Jugendleiter war. Unter seinem Vorsitz wurde die Sportanlage 1967/1968 um zwei Flutlichtmasten ergänzt, somit war auch das Training in den Abendstunden möglich. Anlässlich des Sportfestes 1971 wurde hinter dem Sportheim ein Fest- und Parkplatz angelegt. Kurz danach erfolgte die Asphaltierung der Zuwege zum Sportplatz aus Richtung Erfweiler und in Richtung Ehlingen hat man eine weitere Parkfläche geschaffen. Der Gewinn des Sportfestes von 1971 hat man in den Einbau einer Zentralheizung investiert. Um den Verein war es in dieser Zeit wirtschaftlich gut bestellt. Der sportliche Erfolg ließ jedoch lange auf sich warten.
5.
Der sportliche Aufschwung bis zur Meisterschaft 1985/1986
Im Sommer 1970 wurde Günter Grund als Spielertrainer verpflichtet. Seine Erfahrung als ehemaliger Lizenzspieler sollte den Verein nun auch sportlich nach vorne bringen. Vier Jahre lang kämpfte die 1. Mannschaft um die Meisterschaft, aber mehr als die Vizemeisterschaft sollte einfach nicht gelingen. Lediglich die zweite Mannschaft errang in der Saison 1971/1972 die Meisterschaft. Nach fünf Jahren kündigte Günther Grund zum Saisonende und Albert Becker aus Blickweiler übernahm das Traineramt.
In der Zwischenzeit (1973) hatte Toni Vierling den 1. Vorsitzenden Willi Berger in dessen Amt abgelöst. Unter seinem Vorsitz wurde das Sportheim erweitert und eine Sauna eingebaut, die am 11.11.1977 in Betrieb genommen werden konnte.
Das Trainerkarussell drehte sich in der nächsten Zeit häufiger. Winfried Kasper aus Bliesransbach (1977), Heinz Mutter aus Erbach (1978) und die Sportkameraden Friedemann Riehm, Alfred Geble, Rainer Dietloff und Grund Günter übernahmen in der Zwischenzeit den Trainingsbetrieb.
Als der 1. Vorsitzende Toni Vierling am Ende des Jahres 1978 plötzlich, und für alle unerwartet, zurücktrat, stürzte der Verein in eine Vorstandskrise. Willi Berger rettete die Situation, als er im März 1979 den 1. Vorsitz wieder übernahm. Unter seiner Führung wurde der Sportplatz auf eine Fläche von 102x66 Meter erweitert und die Flutlichtanlage mit acht 2000 Watt-Strahlern errichtet. Die Einweihung der neuen Anlage erfolgte am 04.07.1980. 1981 wurde eine Fertiggarage, zur Lagerung der Sportgeräte, aufgebaut, und die Anlage rund um den Sportplatz wurde aufwendig begrünt.
Im Mai 1981 begann die Ära Alois Hahn. Er begleitete das Amt des 1. Vorsitzenden fast 15 Jahre und ist heute noch als Beisitzer in der Vorstandschaft
Im Frühjahr 1982 begann man den Vorplatz zwischen Sportheim und der Abgrenzung des Sportplatzes mit Verbundsteinen auszubauen. Es wurden 2 Terrassen zu je 75 qm angelegt, und am Sportheim wurde ein Vordach (75qm) angebracht. Die Arbeiten waren im Februar 1983 durch finanzielle Unterstützung der Gemeinde und der Sportplanungs-kommission in Eigenleistung fertiggestellt worden.
Unter den Trainern Horst Walle, Michael Weintraut und Günter Grund reifte in den nächsten Jahren eine gute junge Mannschaft heran. In der Saison 1985/1986 übernahm Armin Hahn das Traineramt und führte die 1. und 2. Mannschaft im Jahr des 40jährigen Jubiläums zur Meisterschaft.
6.
Der Weg zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte
In der ersten Saison erreichte man überraschend den zweiten Tabellenplatz hinter Meister TUS Ommersheim. In der Saison 1987/1988 wurden erstmals die Brüder Hahn (Armin, Andreas, Patrick u. Michael) zusammen eingesetzt. Die Saison wurde ebenfalls mit der Vizemeisterschaft beendet. Die schlechteste Platzierung in der Kreisliga A musste man in der Saison 1988/1989 hinnehmen. Man erreichte ‚nur' Platz 5; Meister in diesem Jahr wurde SF Reinheim.
Im Sommer 1989 wurde mit der Sportheimerweiterung begonnen. Der Gesellschafts-raum wurde um 5,5m x 3m erweitert, und es wurde ein Verkaufsraum mit Küche angebaut. Am 25.01.1991 wurde der Anbau in einer kleinen Feierstunde eingeweiht.
In der Saison 1990/1991, im Jahr des 45jährigen Bestehen des Vereins wurde der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert. Man wurde Meister in der Kreisliga A und stieg in die Bezirksliga Ost auf, in der man heute in die zehnte Saison geht.
Die Meisterschaft wurde mit 43:17 Punkten und 58:30 Toren erreicht. Am letzten Spieltag wurde der direkte Konkurrent SV Bliesmengen-Bolchen vor 1200 Zuschauern mit 2:0, durch Treffer von Georg Rummel und Armin Hahn, besiegt. Folgende Spieler wurden in der laufenden Saison eingesetzt: (alphabetisch geordnet)
Dietloff Reinhard, Feibel Bernhard, Gering Peter, Hahn Andreas, Hahn Armin, Hahn Michael, Hahn Patrick, Janishek Yves, Klöckner Egbert, Konrad Matthias, Lauer Markus, Luckas Ludwig, Luckas Patrick, Peifer Bernard, Reimertshofer Klaus, Rummel Georg, Rummler Thomas, Scheller Stefan, Schuck Thomas, Türknetz Guido und Weinard Martin.
7.
Die Bezirksliga Ost
Nach dem Aufstieg legte Armin Hahn das Traineramt nach 6 Jahren und 2 Titeln nieder. Mit Gerald Bodenstein aus Niedergailbach wurde ein Spielertrainer verpflichtet. In Dannenfels am Donnersberg wurde vor Saisonbeginn ein Trainingslager bezogen und man machte sich fit für die Saison. Das man gut vorbereitet war, zeigte sich mit dem 2. Platz nach Abschluss der Vorrunde und mit dem 3. Platz nach Abschluss der Saison hinter dem souveränen Meister TUS Steinbach und nur ein Punkt hinter Hellas Bildstock.
Am 03.10.1991 verstarb plötzlich Co-Trainer Michael Weintraut. Er war 15 Jahre für den Verein, sowohl in der Jugend, als auch bei den Aktiven, als Betreuer und Trainer tätig. Auffallend für die erste Saison war, dass man acht Siege auf fremden Plätzen feiern konnte, gelangen zu Hause doch nur deren fünf. Die 2. Mannschaft schlug sich im ersten Jahr nicht so toll und belegte nur den vorletzten Tabellenplatz.
In der zweiten Saison wurde es dann für die erste Mannschaft schwieriger. Die Saison war durchwachsen, und man belegte mit 10 Siegen, 10 Unentschieden und 10 Niederlagen den neunten Tabellenplatz am Ende der Runde. Die zweite Mannschaft schloss die Runde mit Platz 8 und 27:33 Punkten ab, was eine enorme Steigerung zur vorherigen Saison zeigte. Nach der Saison stand Gerald Bodenstein nicht mehr als Trainer zur Verfügung.
Michael Molter folgte in der Saison 1994/1995 als Spielertrainer. Er konnte die Erwartungen nicht erfüllen und im Winter verabschiedete er sich freiwillig vom Verein. Gerald Bodenstein übernahm für den Rest der Saison wieder das Amt des Trainers. Zum Ende der Saison landete man auf dem 14. Platz, vor den Absteigern DJK Bexbach und TUS Rubenheim. Auch in der nächsten Saison spielte man unter dem neuen Trainer Leo Lang aus Bebelsheim gegen den Abstieg. In der Vorrunde blieb man ohne Heimsieg und durch die Einführung der 'Drei - Punkte - Regelung' hatte man mit ein paar Unentschieden schnell den Kontakt zum sicheren Mittelfeld verloren. Mit sechs Siegen (2 Heimsiege !!!), elf Unentschieden und dreizehn Niederlagen schaffte man im Jahr des 50jährigen Bestehen dennoch den Klassenverbleib.
Am 4. Februar löste Leo Hettrich Alois Hahn als 1. Vorsitzenden ab und Albrecht Noll wurde 2. Vorsitzender.
Bedingt durch gesundheitliche Probleme musste Leo Lang sein Traineramt im Oktober 1996 niederlegen und Armin Hahn übernahm seinen Platz. Die Saison 1996/1997 wurde ohne größere Überraschungen mit dem 11. Tabellenplatz abgeschlossen, sieht man von dem Sieg (3:1) in Jägersburg ab, der die einzigste Niederlage für den Meister bedeutete. Die 2. Mannschaft schloss die Runde mit 31 Punkten auf Platz 10 ab.
Armin Hahn legte zum Jahreswechsel 1997/1998 sein Traineramt nieder, nachdem der sportliche Erfolg in der 1. Mannschaft mehr oder wenige ausblieb. Auch von Seiten einiger Spieler wurde der Trainer kritisiert, so dass er zum Wohle der Mannschaft zurücktrat. Werner Schmitt aus Biesingen übernahm zum 15.01.98 die Trainingsleitung. Das Training wurde der Tabellensituation angepasst, und jeder der das Training regelmäßig besuchte, konnte sich über konditionelle Fortschritte freuen. Die 1. Mannschaft schloss die Saison mit dem 12. und die 2. Mannschaft mit dem 5. Tabellenplatz ab.
Die Saison 1998/1999 war etwas erfolgreicher. Die 1. Und 2. Mannschaft erreichten beide 13 Siege und schlossen die Runde mit einem guten 6. bzw. 7. Tabellenplatz ab. 1999/2000 war eine denkwürdige Saison. Der Sportplatzumbau war für die erste Saisonhälfte geplant. Mit einer Sondergenehmigung des Fußballverbandes konnten wir die ersten 15 Spiele alle auf des Gegners Platz austragen. Nach der Vorrunde lag man mit 16 Punkten (3 Siege, 7 Unentschieden, 5 Niederlagen) nicht weit von den Abstiegsrängen entfernt. Wie freute man sich jetzt auf die Heimspiele, um das Punktekonto aufzustocken.
Leider spielte die Firma, die den Sportplatz erneuerte, nicht so ganz mit. Hieß es am Anfang, man könnte im Dezember schon auf dem neuen Platz spielen, zögerte sich das Ganze immer weiter hinaus, und man konnte kein einziges Spiel in der Saison auf dem neuen Platz spielen. Einige dachten an die Saison 1963/1964, als man in Aßweiler spielen musste, und man am Ende abstieg (siehe 4.). Aber es kam alles ganz anders. Die 'Heimspiele' wurden in Bebelsheim ausgetragen. Nach drei vorgezogenen Rückrundenspiele im Jahr 1999 (1 Sieg, 2 Niederlagen) blieb die 1. Mannschaft in der restlichen Saison ungeschlagen und man erreichte noch einen guten 7. Tabellenplatz. Man blieb die einzigste Mannschaft der Bezirksliga Ost, die 2000 noch keine Niederlage einstecken musste. Auch die 2. Mannschaft schlug sich wacker, und erreichte in der Saison ein guten 8. Tabellenplatz.
8.
Saison 2000/2001
Die Meisterschaft in der Bezirksliga Ostsaar 2000/2001
Ein Fußballmärchen wurde wahr
Was in der vergangenen Saison mit dem FC Erfweiler-Ehlingen abgelaufen ist, bezeichnen viele im ganzen Land als Fußballmärchen. Niemand hatte den FC Erfweiler-Ehlingen bei der Nennung der Meisterschaftsfavoriten auf der Rechnung. Immer wurden zuerst die Vereine genannt, die sich am spektakulärsten verstärkt haben. Doch weit gefehlt! Der Außenseiter aus dem Mandelbachtal mit einer homogenen erfolgshungrigen Mannschaft und einem besonnen aber entschlossen arbeitenden Trainer Werner Schmitt machte das Rennen.
Doch zurück zum Saisonbeginn! Nach dem 6. und 7. Platz der Vorjahre traute sich Mannschaft und Trainer einen Platz unter den ersten Fünf zu. Die Gunst wieder auf heimischem Gelände spielen zu dürfen, sollte weitere Kräfte frei machen. Das erste Spiel in Bildstock verlief etwas enttäuschend. Nach dem 0:0 fanden wir uns auf dem 11. Platz wieder. Besser lief es da schon bei der Heimpremiere auf dem neuen Platz gegen Beeden. Nach dem 3:0 zur Sportplatzeinweihung mit dem ersten Doppelschlag von Stefan Bubel ging es schon aufwärts. Der 2:1-Auswärtssieg in Einöd nach den blitzsauberen Toren von Gerd Luckas brachte uns in die Nähe der Tabellenspitze. Der erste richtige Saisonhöhepunkt lieferte die Mannschaft mit dem 5:1-Kirmessieg gegen SV Bexbach. Fünf Tore in der zweiten Halbzeit gegen einen Titelfavoriten ließen die Fußballherzen höher schlagen. Das anschließende 1:1 in Ballweiler musste hart erkämpft werden und verdiente eher das Prädikat rustikal.
Ein weiterer Saisonhöhepunkt war das Heimspiel gegen den Tabellenführer FV Biesingen. Bertram Schuck wurde zum Spieler des Tages gekürt, weil er innerhalb weniger Minuten mit zwei Toren das Spiel kippte, das unsere Mannschaft als 3:2-Sieger beendete, was gleichzeitig die Tabellenführung bedeutete. In der Schlammwüste von Niedergailbach setzte es mit 2:3 die erste Niederlage des Jahres 2000 und beim anschließenden Heimspiel gegen Bliesmengen-Bolchen gab es mit 0:1 die erste Heimniederlage. Beim verdienten 0:0 bei Borussia Neunkirchen gelang teilweise die Wiedergutmachung. Das Heimspiel am Nationalfeiertag gegen SVG Bebelsheim/Wittersheim geht in die Geschichte ein. Nach 21 Minuten führten die Gäste 2:0.Bis zur Pause stand es 2:2. Nach 2:3, 3:3, 4:3, 4:4 hieß es am Ende 5:4. Michael Hahn war mit seiner überragenden Laufleistung der Vorlagengeber zu den entscheidenden Toren. Das nächste Auswärtsspiel bei DJK St. Ingbert gestaltete sich mit dem 3:1-Sieg äußerst positiv. Mühsam war das 1:1-Heim-Unentschieden gegen SV Hangard. Am 13. Spieltag setzte es gegen FV Oberbexbach mit 0:1 eine weitere Heimniederlage. Was damals niemand ahnen konnte, erst recht nicht bei dieser dürftigen Leistung, es sollte die letzte Saisonniederlage sein.
Nun folgten erst mal Siege in Serie. Dem lockereren 4:2-Sieg in Blickweiler folgte ein 2:0-Heimsieg gegen Furpach. Nach Ende der Vorrunde belegte der FCE mit 28 Punkten hinter Borussia mit 34 und Biesingen mit 31 Punkten den dritten Platz. Bei den vier angehängten Spiele gab es ebenfalls die volle Punkteausbeute.
Dem 5:2 gegen Hellas Bildstock, folgte ein 3:1 in Beeden, ein 1:0 gegen Einöd und schließlich ein 4:2 beim SV Bexbach. Mit dem 2. Platz ließ sich gut Weihnachten feiern und überwintern. Der Saar-Armateur kommentierte: Sollte die Mannschaft nach der Winterpause die Leistung kompensieren, ist ihr der ganz große Wurf - sprich Meisterschaft - zuzutrauen. Trainer Werner Schmitt meldete nach der Winterpause: „Alles im grünen Bereich“.
Der Start nach der Winterpause verlief nicht optimal. Im Heimspiel gegen Ballweiler musste Stefan Nisius den erkrankten Marc Luckas im Tor vertreten. Er erledigte seine Aufgabe gut. Alles in allem hatte man sich aber mehr als ein 0:0 erwartet. Das anschließende Spiel in Biesingen hatte es ebenfalls in sich. Nach dem 1:1 zur Pause überschlugen sich gegen Ende des Spiels die Ereignisse. Zunächst vergab Biesingen einen Strafstoß. Dann war Bertram Schuck die tragische Figur, als er ebenfalls bei Strafstößen, zweimal am Biesinger Ersatztorhüter scheiterte. Beim nächsten Heimspiel musste der SV Niedergailbach für die Vorspielniederlage büßen. Mit 4:0 wurde die Bliestaler aus dem Titelrennen geschossen. Das Gastspiel auf dem Bliesmenger Kunstrasenplatz war zwar nicht überragend, aber äußerst effektiv. Mit dem 2:0-Sieg gingen die Punkte mit nach Erfweiler-Ehlingen.
Am 1. April stieg gegen Borussia Neunkirchen II das Spiel der Spiele. Vor 450 Zuschauern boten beide Mannschaften Top-Fußball. Zunächst spielte Borussia gefälliger. Doch nach einem von Michael Hahn verwandelten Foulelfmeter kippte das Spiel. In der zweiten Hälfte setzte unsere Mannschaft alle Kräfte frei und fuhr nach einem Musterangriff, durch Michael Grandjean abgeschlossen, einen 2:0-Sieg ein. Ab diesem 24. Spieltag war es ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden führenden Mannschaft Borussia und FCE. Keiner durfte sich eine Blöße geben. Im nächsten Auswärtsspiel in Bebelsheim gab es gegen einen ersatzgeschwächten Gegner einen locker herausgespielten 3:0-Sieg bei dem Stefan Bubel nicht nur durch seine zwei Tore auffiel. Auch der 3:0-Heimsieg gegen DJK St. Ingbert bereitete nicht viel Mühe. Erwähnenswert ist dasTraumtor von Uwe Staudt in den Winkel.
Das nächste Auswärtsspiel in Hangard ist unter die Kategorie Zitterpartie einzuordnen. Erst das Kopfballtor von Uwe Staudt zum 2:1 erlöste Mannschaft und Anhänger gleichermaßen. Fast noch schlimmer kam es beim Abstiegskandidaten Oberbexbach. Langezeit in Führung liegend, bekamen unsere Strategen das Spiel nie in den Griff. Erst der Ausgleich für die Einheimischen weckte unsere Mannschaft auf, die durch Michael Hahn postwendend zum 2:1-Siegtor führte. Das letzte Heimspiel gegen SV Blickweiler war ebenfalls nichts für schwache Nerven. Letztlich hielt uns der 3:2-Sieg im Rennen. Beim letzten Auswärtsspiel auf dem Kunstrasen in Furpach war mit dem 3:1-Sieg das lange herbeigesehnte Endspiel erreicht.
Was am 27. Mai 2001 auf dem Sportplatz Rischbach in St. Ingbert passierte werden viele, die dabei waren, ihr ganzes Leben nicht vergessen.
Das Fußballmärchen wurde wahr !!!
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FC Erfweiler-Ehlingen
66399 Erfweiler-Ehlingen
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